Der wesentliche Vorteil der von Plasma Power vorgestellten Plasmabehandlungstechnologie liegt darin, dass im Entsorgungszyklus keine Verbrennung (Oxidation) stattfindet, ohne dass sich dadurch die wirtschaftlichen Kennzahlen verschlechtern. Damit sinkt die Wahrscheinlichkeit der Bildung gefährlicher Stoffe wie Dioxine, Furane und NOₓ drastisch. Die Abfallbehandlung erfolgt mit Mikrowellen-Wasserdampfplasma (1300 – 1500 °C) unter Luftausschluss in einer mit Wasserstoff- und Sauerstoffionen gesättigten Atmosphäre. Die im Verfahren enthaltene zusätzliche Baugruppe zur Gasionisation (Plasmafilter) ermöglicht es, die Abfallbehandlung ohne Emissionen in die Umwelt zu betreiben.
Das betrachtete Verfahren der Hochtemperatur-Plasmazersetzung und -vergasung kohlenstoffhaltiger (organischer) Stoffe ist in erster Linie für die Behandlung und Beseitigung von Siedlungs- und medizinischen Abfällen bestimmt. Es ist ein leistungsfähiges, umweltverträgliches und vielseitiges Arbeitsmittel. Sein Einsatz verringert die Deponierung von Abfällen und ersetzt Deponien durch autarke industrielle Verwertungskomplexe. Darüber hinaus ist das Verfahren unter den heute bekannten das wirtschaftlich und technologisch geeignetste für den Rückbau abgelagerter Deponien und Deponieflächen.

